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SOLINO

Deutschland 2002
Kinostart: 7. November 2002
Regie: Fatih Akin
Drehbuch: Ruth Toma
Auszeichnungen:
Bayerischer Filmpreis 2003: Barnaby Metschurat als bester Nachwuchsdarsteller
Ruth Toma für das beste Drehbuch
Filmpreis der Gilde deutscher Filmkunsttheater in Silber 2003
Darsteller:
Moritz Bleibtreu.....Giancarlo Amato
Barnaby Metschurat.....Gigi Amato
Antonella Attili.....Rosa Amato
Gigi Savoia.....Romano Amato
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Adam Bousdoukos.....Partygast aus Hamburg

Produktionsfirma: Wüste Film, WDR, Arte, Bavaria Film
Produzent: Ralph Schwingel, Stefan Schubert, Hejo Emons
Länge: 100 Min.

Inhalt:
Italien in den 60er Jahren. In dem apulischen Dorf Solino (Kleine Sonne) leben die Brüder Gigi (10) und Giancarlo (12) mit ihren Eltern Romano und Rosa. Der kleine Gigi bewundert seinen unzuverlässigen Bruder für sein Geschick und seinen Mut. Giancarlo ist dagegen eifersüchtig auf den beliebten jüngeren Bruder. Der Auswanderung nach Deutschland sieht die Familie mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Ankunft in Oberhausen ist ernüchternd für Romano ist schnell klar, dass die harte Arbeit im Bergwerk nicht die erwarteten Früchte bringt. Es entsteht die Idee, eine Pizzeria zu eröffnen die erste des Ruhrgebiets. Das "Solino" erweist sich für die Eltern als Erfolg. Derweil bildet sich bei Gigi ein starkes cineastisches Interesse, ausgelöst durch die Dreharbeiten eines italienischen Filmteams im Ruhrgebiet.
Zehn Jahre später ist die Familie auseinandergebrochen. Gigi und Giancarlo leben im Streit mit den Eltern in einer Hippie-WG und rivalisieren um die gleiche Frau. Romanos deutsche Geliebte geht in der Pizzeria ein und aus, Rosa erkrankt unheilbar und will in die Heimat zurück. Gigi begleitet sie nach Solino, obwohl auf den Kurzfilmtagen die Premiere seines ersten Films bevorsteht. Giancarlo löst nicht wie versprochen seinen Bruder ab. Stattdessen nimmt er den Hauptpreis entgegen. Nach diesem Verrat kommt es zum großen Zweikampf der Brüder. Zum ersten Mal besiegt der Jüngere den Älteren und kehrt heim nach Italien.
Mitte der 80er Jahre: Erst zehn Jahre später, zur Hochzeit von Gigi mit seiner Kindheitsliebe Ada, besucht Giancarlo Solino. Abends gibt es im Freilichtkino eine Vorführung von Gigis neuestem Kurzfilm. Der neue Streifen, eine komische Geschichte aus dem Leben der Dorfbewohner, wird zu einem riesigen Erfolg. Giancarlo, selbst mäßig erfolgreicher Fernsehautor in Deutschland, sitzt allein in seiner Ecke und wird immer stiller.